Geschichte an Gedenkorten begreifen

„Gedenkstätten dokumentieren die Geschichte der NS-Verbrechen. Es sind Tatorte, Leidensorte und Trauerorte – bis heute.

Es sind Orte für Hinterbliebene und für ihre Nachfahren. Gleichzeitig sind sie Orte der Begegnung, des Austauschs, des Kennenlernens und Lernens.

Irgendwann müssen wir diese Geschichte ohne das lebendige Zeugnis der Zeitzeugen vermitteln. Umso wichtiger für das Lernen und Erinnern sind die Besuche von Gedenkstätten als Orte des Leidens.“

(Wegweiser zur Erinnerung, Bundeszentrale für politische Bildung, 2013, S. 9-10)

Schüler und Lehrer des NGL besuchen während Austauschen, Exkursionen und Studienfahrten immer wieder Gedenkorte. Im Rahmen des Geschichtsunterrichts haben zwei Gedenkstättenfahrten einen festen Platz im Schulleben:

  • Alle Schüler der Klassenstufe 9 (G8) und Klassenstufe 10 (G9) fahren zur KZ-Gedenkstätte Dachau. Der Bericht der Dachauexkursion 2022 findet sich hier.
  • In der K2 fahren die angehenden Abiturienten zum ehemaligen KL Natzweiler-Struthof. Hier geht’s zum Audioführer, den Schüler des NLG im Jahr 2001 für den Besuch des Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof erarbeitet haben.

Ansprechpartner: Hr. Nguyen (Dachau), Fr. Mayer-Schlenker, Hr. Rüdel (Natzweiler-Struthof)

 

 

Das Eingangstor zum Konzentrationslager im sogenannten ‚Jourhaus‘, dem Dienstgebäude der SS, mit dem zynischen Schriftzug „Arbeit macht frei“. 

Das Lagergelände des KL Natzweiler-Struthof mit dem ‚Mémorial aux Héros et Martyrs de la Déportation‘ im Hintergrund. Die Betonsäule stellt die Flamme der Erinnerung dar, mit dem eingemeißelten Bild eines KZ-Gefangen auf der Innenseite.