Zivilcourage im Netz 2.0
Herausforderungen und Chancen des digitalen Miteinanders

Kürzlich fand in der Stadtbibliothek Feuerbach eine Veranstaltung zum Thema „Zivilcourage im Netz 2.0“ statt. Referent war Herr Schembera von der Polizei, der gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der 10e über die Herausforderungen und Chancen des digitalen Miteinanders sprach. Die Veranstaltung wurde im Rahmen der Demokratiebildung durchgeführt und richtete sich an Jugendliche und Lehrkräfte.

Zu Beginn wurde die Bedeutung von Zivilcourage im Netz herausgestellt. Herr Schembera erklärte, wie wichtig es ist, sich auch online für gegenseitigen Respekt und ein faires Miteinander einzusetzen. Besonders im Fokus stand der Einfluss digitaler Medien und sozialer Netzwerke auf die Denkweise und das Verhalten junger Menschen. Anhand einiger Beispiele zeigte der Referent, wie Social Media unsere Wahrnehmung, Entscheidungsfindung und Meinungsbildung beeinflussen kann.

Dabei ging es unter anderem darum, wie schnell unseriöse Informationen verbreitet werden und diese im Netz oft direkt zu Kommentaren oder Handlungen führen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernten, warum es wichtig ist, Inhalte kritisch zu hinterfragen und nicht alles sofort weiterzuleiten.

Ein zentrales Thema war der Umgang mit Fake News. Herr Schembera erläuterte, warum die Verbreitung von Unwahrheiten gefährlich sein kann. Es wurde darauf hingewiesen, dass „üble Nachrede“ und Verleumdung im Internet strafbar sind und Hate Speech rechtliche Konsequenzen haben kann. Besonders wichtig war die Botschaft: Erst prüfen, dann teilen! Des Weiteren erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wann man eine Meldung machen sollte und wo man Unterstützung findet.

„Das Netz“ als Ort der Meinungsmache, aber auch der (politischen) Einflussnahme und Radikalisierung wurde genauso thematisiert, wie der Suchtcharakter von Nachrichten und Social Media, die direkt auf unser Belohnungszentrum im Gehirn wirken und somit ein Suchtverhalten hervorrufen können.

Die Veranstaltung „Zivilcourage im Netz 2.0“ hat gezeigt, dass Vorsicht, Aufmerksamkeit und Zivilcourage im digitalen Raum unerlässlich sind. Wer verantwortungsvoll handelt, trägt dazu bei, dass das Internet ein sicherer und respektvoller Ort bleibt. Die Schüler und Schülerinnen haben nicht nur einiges gelernt, sondern wurden auch motiviert, selbst aktiv zu werden und sich für ein faires Miteinander einzusetzen.

 

 

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