Pусский
Russland ist ein schönes Land, ha ha ha ha!

DER FACHBEREICH RUSSISCH STELLT SICH VOR

Russischunterricht am NGL

Russisch hat in Feuerbach eine lange Tradition und wird bereits seit 1964 als reguläre dritte Fremdsprache angeboten.

Seit Einführung des Faches wählen jedes Jahr nicht wenige SchülerInnen Russisch als schriftliches Prüfungsfach im Abitur und legen die Prüfungen mit großem Erfolg ab. Etliche unserer SchülerInnen haben gute Platzierungen bei Sprachwettbewerben wie den Russischolympiaden oder wie dem Bundeswettbewerb Fremdsprachen belegt.

Wie für eine dritte Fremdsprache üblich, wird Russisch zurzeit im sprachlichen Profil ab Klasse 8 (G8) oder ab Klasse 9 (G9) unterrichtet. Der Unterricht richtet sich an Lerner ohne jegliche Vorkenntnisse, beginnt also bei Null. Nach dem Erlernen der russischen Buchstaben anhand von ersten kurzen Dialogen eignen sich die SchülerInnen in den folgenden Monaten schrittweise die Kasus der Substantive und Adjektive, die Konjugationsmuster der Verben und weitere sprachliche Strukturen an. Am Ende des ersten Lernjahres ist bereits das grobe Grundgerüst der Sprache vorhanden.

SchülerInnen mit russischsprachigem Hintergrund sind in allen Klassenstufen herzlich willkommen, werden sich aber mit der Tatsache abfinden müssen, das der Unterricht für Nichtmuttersprachler konzipiert ist und sich folglich allein am Lernstand der Nichtmuttersprachler orientiert. Natürlich gibt es aber auch genug Gelegenheiten, ihr Können bei schwieriger konzipierten Aufgaben unter Beweis zu stellen.

Die Fachschaft Russisch arbeitet mit dem Lehrwerk „Конечно! Интенсивный курс“ und den darauf aufbauenden Lehrwerken „Конечно! В движении“, und „Дальше“ (alle beim Klett Verlag erschienen) und dem Lehrwerk „Диалог“ (Cornelsen Verlag). Russisch wird für den G8-Zug von Klasse 8 bis zum Abitur durchgehend vierstündig unterrichtet. Ab dem Schuljahr 2019/20 haben die SchülerInnen im G9-Zug in Klasse 9 und 10 Russisch fünfstündig, in Klasse 11 dann vierstündig (siehe: Kontingentstundentafeln).

 

Wer sind eigentlich die Lehrer?

Zurzeit gibt es am NGL zwei Russisch-Lehrinnen, nämlich Frau Müller (Bilder links) und Frau Kopp (Bilder rechts). Diese beiden verkörpern genau die Schülerschaft, die am NGL Russisch lernt. Frau Müller ist Nichtmuttersprachlerin, was bedeutet, dass sie Russisch von Grund auf wie eine Fremdsprache zuerst in der Schule gelernt und dann ihre Kenntnisse im Studium und während zahlreicher Auslandsaufenthalte vertieft und perfektioniert hat. Frau Kopp wurde in Russland geboren und kam mit sieben Jahren nach Deutschland. Sie ist also zweitsprachig mit Russisch als weitere Muttersprache aufgewachsen. Beide Lehrerinnen arbeiten eng zusammen und stehen in einem ständigen und regen Austausch darüber, wie man das Lernen und die Fortschritte der SchülerInnen weiter fördern und verbessern könnte und verstehen und sehen sowohl die kleinen Problemchen der Muttersprachler als auch derer, die Russisch von Grund auf lernen. Im Russisch-Unterricht ist also jeder gut aufgehoben und betreut!

    

Frau Müller und Frau Kopp beim Schüleraustausch in Samara

Mehr als „nur“ Unterricht

Russisch-AG

Seit dem Schuljahr 2015/2016 gibt es die Russisch-AG schon, deren Ziel es ist, schon den jüngsten Schülerinnen und Schülern die Grundzüge der Sprache zu vermitteln und vor allem den Spaß an ihr zu wecken!

Ganz spielerisch erlernen die SchülerInnen die Grundzüge der kyrillischen Schrift und wichtige Wörter aus der unmittelbaren Umgebung. Sogar kleine Dialoge können schon gesprochen werden, in denen sich die SchülerInnen vorstellen, ihren Namen, ihr Alter und ihr Befinden ausdrücken können.

Natürlich soll auch die russische Kultur nicht zu kurz kommen und so wird auch zusammen gekocht, zum Beispiel „Pelmeni“ (russische Maultaschen) oder auch „Blintschiki“ (Pfannkuchen) gebacken. Zusammen feiern wir auch Feste, wie zum Beispiel das russische Weihnachten, zu dem „Ded Moros“, also Väterlichen Frost kommt und dann an diejenigen Kinder Geschenke verteilt, die ein Liedchen singen, ein Rätsel oder ein Gedicht aufsagen können. Und das natürlich auf Russisch!

Sehr beliebt bei allen AGlern sind auch die russischen Trickfilme. Vor allem „Nu pagadi!“ („Na Warte!“), in dem der klassisch böse Wolf ein liebes Häschen jagt, hat es den SchülerInnen angetan.

Sogar Theaterspielen, auf Deutsch und auf Russisch, wird in der AG möglich gemacht. Aufgeführt wurden bereits das selbstentwickelte Stück „Warum Russisch lernen“, eine Abwandlung des Märchens „Das goldene Fischlein“ des berühmtesten russischen Schriftstellers A.S.Puschkin, das Märchen „Kolobok“, in dem ein kleiner, frecher Teigklumpen seiner Bäckerin entwischt und auf seinem Weg durch den Wald allerlei Abenteuer erlebt und das Märchen „Mucha Zokotucha“, das sogar als Schattentheater aufgeführt wurde.

Die Russisch-AG ist für SchülerInnen der Klassen 5, 6 und 7. Dabei ist es ganz gleich, ob man schon russische Wurzeln hat und vielleicht sogar schon sprechen, lesen und/oder schreiben kann oder ob man die Sprache ganz von Anfang lernen möchte. In der Russisch-AG ist für jeden etwas dabei!

Selbstverständlich ist es keine Pflicht, später in Klasse 8 bei der Profilwahl Russisch zu wählen, wenn man die AG besucht. Wer sich dies jedoch überlegt oder noch unentschlossen ist, kann in der AG ganz unverbindlichen in die Sprache „reinschnuppern“. Wer vielleicht sogar sicher ist, Russisch als dritte Sprache zu wählen, wird sicher schon einiges Nützliches lernen können.

Selbstgestaltete Matrjoschki

Aufführung des Märchens „Mucha Zokotucha“ als Schattentheater

Russische Stube beim Offenen Haus

Die Russische Stube im Russisch-Raum (B112) ist ja schon zu einer fest verankerten Tradition geworden, denn es gibt sie schon fast so lange wie es Russischunterricht in Feuerbach gibt. Jedes Jahr gab es russische Leckereien wie „Prjaniki“ (Kekse), „Trubotschki“ (mit Sahne gefüllte Blätterteigröllchen) und sogar mit Kraut gefüllte Teigtaschen, also „Piroschki“. Selbstverständlich kann man all das mit einer Tasse kräftigen Schwarztees hinunterspülen.

Wer sich nach diesen kulinarischen Höhepunkten auch noch geistig betätigen will, kann die ersten kyrillischen Buchstaben schreiben oder auch den russischen Trickfilm „Mascha und der Bär“ anschauen und dabei versuchen, die Bedeutung der Wörter zu erraten.

Selbstverständlich hat man auch die Gelegenheit mit SchülerInnen ins Gespräch zu kommen, die aktuell in verschiedenen Klassenstufen Russisch lernen, sich die Lehrwerke anzuschauen oder die Lehrerinnen mit Fragen zum Fach zu löchern.

Manchmal kann man auch an der Sprachanimation „Sunduk“ – der russischen Schatzkiste der Stiftung „Deutsch-Russischer Jugendaustausch“ teilnehmen. Die Sprachanimatoren spielen mit interessierten Kindern und Jugendlichen, aber natürlich auch junggebliebenen Erwachsenen, Scrabble und andere Sprachspiele. Besonders sportliche und gelenkige Gäste konnten auch schon beim Russland-Twister mitspielen. Denn wenn es hieß: „Linker Fuß auf Moskau und rechte Hand auf Anadyr“, konnte es durchaus einmal schwierig werden.

Als Highlight präsentiert sich auch immer die Russisch-AG mit einem eigens einstudierten deutsch-russischen Theaterstück oder einem Tanz.

 

Kurs „Russische Schrift“

Seit 2007 veranstaltet die Russischfachschaft jedes Jahr einen Kurs „Russische Schrift“ für alle Eltern und SchülerInnen der Klassen 5 bis 7, die schon immer einmal etwas mehr über die Kyrilliza erfahren wollten. Ziel des Kurses ist es, den Teilnehmern zu zeigen, dass die kyrillische Schrift kein unüberwindbares Hindernis beim Erlernen der russischen Sprache darstellt, sondern sich relativ schnell und zügig aneignen lässt: Bei intensivem Training können alle Buchstaben des russischen Alphabets bereits nach einem Nachmittag gelesen werden.

Der dreistündige Kurs besteht aus aufeinander aufbauenden Teilen, in denen das Alphabet auf anschauliche und spielerische Weise in Portionen gelernt und dann in Übungen vertieft wird. Eine Pause mit Kaffee, Tee und russischem Gebäck gibt den Teilnehmern die Möglichkeit, die eigenen Erfahrungen mit der russischen Schrift und die erzielten Fortschritte miteinander auszutauschen oder einfach auch nur über dies und das zu plaudern.

Am Ende des Nachmittags wird dann die Probe aufs Exempel gemacht. Auf den Tischen vor den Teilnehmern liegt eine einseitige Anekdote, die zwar auf Deutsch erzählt wird, jedoch mit kyrillischen Buchstaben aufgeschrieben ist. Die Eltern und Schüler „meistern“ die Prüfung jedes Jahr aufs Neue mit Bravour: Wenn auch nicht immer flüssig, so kann der Text dennoch laut zu Gehör gebracht und über die Pointe herzlich gelacht werden.

 

Sprachwettbewerbe:

Bundescup Russisch „Spielend Russisch lernen“

Seit 2008 organisiert das Deutsch-Russische Forum den Bundescup „Spielend Russisch lernen“, um spielerisch mehr Schülerinnen und Schüler für das Erlernen der russischen Sprache zu interessieren und dabei auch Jugendliche zu erreichen, die bislang keinen Zugang zu dieser Sprache hatten. Seit einigen Jahren können auch Schulen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) teilnehmen.
Grundlage des Sprachturniers ist die deutsch-russische Ausgabe des Sprachlernspiels ¡New Amici!, das auch ohne Russischkenntnisse spielbar ist.

Gespielt wird in gemischten Mannschaften aus einem Russischkönner und einem Sprachneuling. Damit richtet sich der Bundescup ebenso an Schülerinnen und Schüler mit einem russischsprachigen Hintergrund und fördert spielerisch die Integration und das gemeinsame Lernen.
Ziel ist es, dass ein Paar gegen das Gegnerpaar gewinnt, indem es jeweils drei Sprachkarten sammelt, wobei man verschiedene Kategorien wie „Vokabeln“, „alltägliche Ausdrücke“, „Zahlen“ und „Konjugation“ bestreiten muss. Ein Paar besteht immer aus einem Russisch-Könner bzw. Russisch-Lerner und einem Nicht-Könner, der ebenfalls in der erste Runde von Russisch auf Deutsch und in der zweiten Runde sogar von Deutsch auf Russisch übersetzen muss. Die ist natürlich extrem schwierig, da man nicht nur ein gutes Gedächtnis braucht, sondern sich auch erst einmal an wie ungewöhnlichen Laute der Sprache gewöhnen und diese auch noch richtig aussprechen muss.

Doch die Anstrengung lohnt sich jedes Jahr aufs Neue, denn die Schulsieger können an der Baden-Württemberg-Runde teilnehmen und dort gegen alle Siegerpaare des Bundeslandes antreten. Wer dort gewinnt, darf zur Endrunde in den Europapark Rust, um gegen andere SchülerInnen aus ganz Deutschland zu spielen. Der Hauptgewinn ist ein zweiwöchiger Russlandaufenthalt für beide Spieler!

 

Russisch-Olympiade

Worum geht es bei der Olympiade? Die Russische Landesolympiade ist ein Sprachwettbewerb, der vom Landesverband der Russischlehrer und Slawisten Baden-Württemberg e.V. regelmäßig alle drei Jahre durchgeführt wird. Die besten Russischschülerinnen und -schüler aller Gymnasien, beruflichen Schulen und Waldorfschulen mit Russischunterricht in Baden-Württemberg sind aufgerufen, sich auf fünf verschiedenen Niveaustufen gemäß des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens miteinander zu messen. Die Olympioniken müssen sowohl schriftliche als auch mündliche Aufgabenstellungen bewältigen, die ihre Sprachfähigkeit, ihre kommunikative Kompetenz, ihren Teamgeist und ihre Kreativität abprüfen. Sieben der Gewinner der Landesolympiade qualifizieren sich automatisch für die nächste Bundesolympiade Russisch, auf der die besten Russischschüler aller Bundesländer aufeinandertreffen. Diejenigen, die bei der Landesolympiade in Baden-Württemberg die „undankbaren“ Plätze hinter den Erstplatzierten einer jeden Niveaustufe belegen, werden mit Sachpreisen belohnt. Der Austragungsort des Landeswettbewerbs ist immer eine der teilnehmenden Schulen und wechselt von Olympiade zu Olympiade.

Ziel der Veranstaltung ist es, Aufmerksamkeit auf das Fach Russisch zu lenken und sowohl bei den Schülern und Eltern als auch bei den Schulkollegien das Interesse an der Sprache zu stärken. Dabei soll die Olympiade für die Teilnehmer, aber auch für die lokale Öffentlichkeit ein ganz besonderes Ereignis sein, in dem sich ein positiver Leistungsgedanke und die Begegnung zweier Kulturen in festlicher Atmosphäre miteinander verbinden.

 

Schüleraustausch mit Russland

Das Verständnis für die Menschen und die Kultur eines fremden Landes kann nicht allein im Unterricht gewonnen werden. Land und Leute müssen in einer direkten Begegnung erfahren werden können. Schon lange vor der Fusion des Leibniz-Gymnasiums mit dem Neuen Gymnasium zum Neuen Gymnasium Leibniz (NGL) hat das damalige Leibniz-Gymnasium daher bereits sehr früh damit begonnen, Studienfahrten in die Sowjetunion und später nach Russland durchzuführen. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs war das Leibniz-Gymnasium eine der ersten Schulen in Deutschland, die eine Partnerschaft mit einer Schule in Russland aufgebaut haben. 1991 kam es zu dem ersten Schüleraustausch zwischen dem Städtischen Gymnasium Nr. 75 in Sankt Petersburg und dem Leibniz-Gymnasium. Seit dieser Zeit hat es bis zum Jahr 2006 nahezu jedes Jahr Austauschmaßnahmen mit dem nördlichen „Venedig“ Russlands gegeben. In den Genuss dieser Fahrten kamen immer auch Schülerinnen und Schüler des Neuen Gymnasiums, mit dem im Bereich der 3. Fremdsprache schon lange vor der Fusion eine Kooperation bestand.

Im Schuljahr 2007/2008 wurde die Schulpartnerschaft mit dem Gymnasium in Sankt Petersburg durch eine neue Partnerschaft mit dem Gymnasium Nr. 4 in Samara an der Wolga abgelöst. Eine russische Partnerschule in Samara ermöglicht unseren Schülerinnen und Schülern einen faszinierenden Einblick in das „ursprüngliche“ Russland am Rande Europas, bietet aber aufgrund der geografischen Lage gleichzeitig noch die Chance, bei der An- oder Abreise eine Stippvisite im geschäftigen Moskau zu machen und die größte Metropole Europas aus erster Hand zu erleben. Eine erste projektorientierte Schülerbegegnung mit Samara wurde im Juli und September/Oktober 2008 durchgeführt. Seither findet alle zwei Jahre ein regulärer Schüleraustausch mit Samara statt. Zudem wurden und werden bei bestehendem Anlass zusätzliche Projekte und Begegnungsmaßnahmen mit Russland durchgeführt.

Seit dem Schuljahr 2019/2020 etabliert sich ferner eine weitere Schulpartnerschaft mit Samara. Die erste Begegnung konnte aufgrund der Corona-Pandemie leider nicht stattfinden, so dass die Schülerinnen und Schüler bislang nur digital miteinander in Kontakt treten konnten. Wir hoffen, den Austausch im Schuljahr 2020/2021 nachholen zu können und dann im persönlichen Miteinander die neue Schulpartnerschaft weiter auszubauen.

Unsere Schüleraustauschmaßnahmen werden von einem Projekt zu verschiedenen Themen begleitet. Höhepunkte sind die Kooperationen mit dem Renitenz-Theater Stuttgart, mit dem schon wiederholt gemeinsame Theaterprojekte stattgefunden haben. Bei der Finanzierung unterstützen uns in der Regel neben dem Land Baden-Württemberg die Stadt Stuttgart und die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch, worum wir sehr froh sind, gibt es uns doch die Möglichkeit, Fahrten zu finanzieren, bei denen unsere Schülerinnen und Schüler nicht nur unsere Partnerschaft Samara, sondern auch die russische Hauptstadt Moskau kennenlernen.

Aber nicht nur Schülerinnen und Schüler kommen bei uns über Austauschmaßnahmen in Kontakt, sondern Lehrerinnen und Lehrer. So haben sich bereits drei Mal Stuttgarter Lehrkräfte bereiterklärt, in ihren Ferien für eine Woche an am Samarer Gymnasium Nr. 4 zu unterrichten. Für alle Beteiligten war auch das eine ganz besondere Erfahrung.

 

Warum Russisch?

Es gibt viele gute Gründe dafür, Russisch bereits in der Schule zu lernen. Hier könnt ihr euch und Sie sich mit Hilfe unterschiedlicher Medien über diese Gründe informieren.

Russisch – eine Weltsprache

Russisch gehört zu den 6 offiziellen Arbeitssprachen der UNO und ist nach Chinesisch und Englisch weltweit am meisten verbreitet. Die Russische Föderation stellt flächenmäßig das größte Land der Welt dar (17’075’400 km2) und belegt mit seiner Einwohnerzahl (146,8 Mio. im Jahre 2020) weltweit den sechsten Rang. Über 150 Millionen Menschen betrachten Russisch als ihre Muttersprache; weitere 61 Millionen beherrschen das Russische fließend. In Europa ist Russisch die am meisten verbreitete Muttersprache.

Russisch – Geschäftssprache der Zukunft

Als wichtige Handelsmacht unterhält Russland Beziehungen zu 145 Staaten; der russische Markt gilt trotz der noch zeitweise unsicheren Lage langfristig als Zukunftsmarkt. Nie in seiner Geschichte hatte Russland so gute Beziehungen zu so vielen Ländern. Nachhaltige Wirtschaftskontakte mit Russland verlangen von hiesigen Geschäftspartnern nicht nur die Beherrschung der russischen Sprache, sondern auch Kenntnisse über die Mentalität sowie die historischen und kulturellen Gegebenheiten der russischen Welt.

Russisch – eine europäische Kultursprache

Die Kenntnis der russischen Sprache eröffnet außerdem den geistigen Zugang zu einem Land, das einen wesentlichen Beitrag an das europäische Kulturgut geleistet hat. Die Werke zahlreicher russischer Dichter und Schriftsteller gehören zur Weltliteratur; Musik und Ballett wären ohne den russischen Beitrag um einiges ärmer, und auch die russische Malerei, der Film und die Bühnenkunst haben bleibende Spuren in Westeuropa hinterlassen. Das Beherrschen der russischen Sprache gewährleistet nicht nur den direkten Zutritt zu der Kultur dieses Landes, sondern auch einen unverfälschten Einblick in das politische und gesellschaftliche Leben sowie die rasche Nutzung neuer Forschungsergebnisse aus Wissenschaft und Technik.

Russisch – ein Sprungbrett für weitere slawische Sprachen

Ein Drittel der europäischen Bevölkerung ist slawisch; Russischkenntnisse stellen eine solide Grundlage für das passive Verstehen und die spätere Aneignung weiterer Sprachen dieser Sprachgruppe dar.

Russisch – schult das analytische Denken

Die russische Sprache schult als stark flektierende Sprache das analytische Denken. Durch ihren Formenreichtum kommt der russischen Sprache ein hoher Bildungswert zu, der dem des Lateinischen und Griechischen gleichkommt und diesen als lebendige Sprache sinnvoll ergänzt. Das Lernen des Russischen schafft allgemein gute Voraussetzungen für ein beliebiges Sprachstudium.

Russisch – Lernen in kleinen Gruppen

Zu 30 im Fremdsprachenunterricht? Das gibt es beim Russischlernen nicht! Meist sind die Lerngruppen im Vergleich zu gewöhnlichen Klassen sehr klein, bis ca. 16 Schülerinnen und Schüler, manchmal auch weniger. Dies ermöglicht es der Lehrkraft, sich ganz den Bedürfnissen der einzelnen Schülerinnen und Schülern zu widmen und sie individuell zu fördern und das in einer gemütlichen und familiären Arbeitsatmosphäre.

Russisch – aus Freude

Russisch ist einfach anders. Wer einmal in Russland war, weiß, wie schnell der Besucher mit wenigen Worten Brücken schlagen kann. Er wird akzeptiert, beginnt zu verstehen und sieht die berühmte russische Gastfreundschaft mit einigen Augen. Eine neue Welt öffnet sich. Ein intensives Erlebnis – gerade heute, in einer Zeit des Umbruchs.

Aber ist es nicht sehr schwierig, die kyrillische Schrift lesen und schreiben zu lernen?

Die kyrillische Schrift stellt für das Erlernen der russischen Sprache kein Problem dar. Fragen Sie unsere SchülerInnen: Die russische Schrift wird in Portionen erlernt und schon nach etwa drei Monaten von allen Schülerinnen und Schülern weitgehend beherrscht. Wer nach den Sommerferien ins Russische einsteigt, schreibt in den Herbstferien fließend. Garantiert!

Willst du es einmal ausprobieren?

Hier findest du einfache Spiele, bei denen du Russisch hören und lesen kannst. Außerdem kannst du dein Wissen über Russland unter Beweis stellen.

Spiel 1

Spiel 2

Quiz

Noch Fragen?

Dann meldet euch gerne per Mail bei uns: Frau Müller, Frau Kopp

Flyer des Kultusministeriums

Theaterprojekt 2018 in Zusammenarbeit mit dem Renitenztheater
Ausschnitt aus der Aufführung

 

Weitere Infos zur Zusammenarbeit mit dem Renitenztheater finden sich hier, zur Projektdokumentation geht es hier.